Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
traumdeutung f.
traumdeutung , f. , von jeher gebräuchlicher als traumauslegung ( s. d. ) ; somniorum explanatio, coniectura Stieler (1691) 309 ; Weismann (1725) 2, 411 b , doch wahrscheinlich älter als die bezeugung, vgl. die beziehung von traum und deutung teil 2, 1054. ergebnis, vorgang und kunst des traumdeutens: ein Nürnberger künstler, wann etwan träum und deren auszlegungen erzehlet würden, pflegte zu sagen: es ist kein gewissere noch herrlichere traumdeutung als die unsterblichkeit menschlicher seelen Zinkgref apophthegmata (1628) 374 ; die traumdeutung soll am schwanz aufzäumen, denn der traum besteh…