Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
traubenblut n.
traubenblut , n. , saft der trauben, wein. biblischen ursprungs, eine bildung Luthers, vgl. oben sp. 1294: trencket in mit gutem draubenblute ( sanguinem uvae ) 5. Mos. 32, 14 ; in zusammenstellung mit wein: sein kleid mit wein waschen und sein mantel mit draubenbluth ( in sanguine uvae ) Luther 11, 329 W. ( zu 1. Mos. 49, 11 ); vgl. noch 23, 111 W. anders erklärt: ( die hitze des weines ist ) eine schädliche mutter vieler blutstürtzung. daher ... der wein das traubenblut genennet; und dasz der erste weinstock aus dem blute der vom donner erschlagenen riesen gewachsen wäre Lohenstein Armin. 2,…