Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
todtenbein n.
todtenbein , n. , mhd. tôtenbein, os mortui, reliquiae ( Maaler 403 e , todtenbein der heiligen Denzler 287 b ), vgl. todtengebein, -knochen: sô bringet etelîcher daʒ tôtenbein zesamen; swâ eʒ gelegen ist und erfûlet in aller der werlte, sô bringent sie eʒ zesamen. Berth. v. Regensb. 2, 99, 11 ; do ward das tottenbein (= tottengebein vorher ) wider lebendig deutsche volksbücher (15. jh. ) 312, 17, dottenbein S. Brant 102, 15 ; ir heuchler, die ir gleich seid wie die ubertünchte greber, welch auswendig hübsch scheinen, aber inwendig sind sie voller todtenbein, und alles unflats. Matth. 23, 27 (…