Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
thörig adj. und adv.
thörig , adj. und adv. statt thöricht: torig, stolidus Dief. 554 a (15. jh. ), nhd. besonders von Göthe gebraucht ( vgl. närrig): die geschichtlichen symbole — thörig, wer sie wichtig hält. 4, 379 ; ob ich weise oder thörig. 5, 55 ( divan 57, 16 Weim. ); niemand haltet ihr für thörig, der in seinem sinne handelt. 5, 61 (63, 15); und niemand hat erwünschtes fest in armen, der sich nicht nach erwünschterem thörig sehnte. 12, 285 ( Faust 5374 Weim. ); hat er mühselig also den tag vollbracht, nun wär' es thörig, hätt' er darauf noch acht. 47, 82 ; o ich schäme mich nicht .. dieser thörigen rasende…