Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
thörichtig adj. und adv.
thörichtig , adj. und adv. dasselbe, mhd. tôrehtic, mnd. dorachtig ( Schiller - Lübben 1, 545 b ), vergl. narrechtig: ein mensche ist ie ein mensche, er sî tôrechtig oder wîse. Wackernagel pred. 60, 33 ; nhd. bis ins 16. jh. im gebrauch: narrheit und torechtig meinungen. Reuchlin augensp. X a; der thörichtige künig. kriegb. d. fr. 61; des dorechtigen menschen bosheit. Zimm. chron. 2 2, 347, 7. 3, 498, 18; by dem bott, so ich han thorechtig verschriben mich. Daniel (1545) P 2 b .