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synkope

nhd. bis spez. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

synkope f.

Bd. 20, Sp. 1423
synkope, f. , entlehntes lat., mlat. syncope und syncopa aus griech. συγκοπή, mlat. auch syncopis (vgl. sincopin ahd. gl. 2, 257, 14 St.-S., syncopis Diefenbach gl. 536 u. ö.). 11) medizinisch (vgl. engl. syncope seit ca. 1400 bei Murray 9, 2, 378). als bezeichnung des asthmas, der atemnot: so er (Gregor) aller gernest hiet geret, im geprast des adems an der stet; sincopa haizt der siechtum märterbuch 3385 Gierach, vgl. 3629 (nach einer mlat. quelle); wie im griech. und lat. für das stocken der körperfunktionen, die (tödliche) ohnmacht, als medizin. fachausdruck in den lat. formen bis in den anfang des 19. jh. allgemein bekannt, auch im ndl., s. syncope 2 woordenboek 16, 609, vgl. auch unten die deutschgeformte ableitung syncopirt; bei Paracelsus als masc.: nuncquae aegritudines ad caduca genera pertinent, sunt istae: epilepsiae omnes species ... syncope ... syncopis ist ein onmacht einmal: wird aber der recht syncopis, so einem etwan dick geschwindet bücher u. schr. (1589) 3, 372 Huser; syncopis, so er aufsteigt, etwann benimpt er die sinnen gar 5, 85 u. ö.; vgl. syncope 'eine starke ohnmacht ist, wenn der mensch schleunig darniederfällt mit verliehrung der äuszer- und innerlichen sinne' J. J. Woyt schatzkammer (1716) 919; auch in nichtmedizin. lex. und wbb. durchweg aufgeführt: syncope 'die ohnmacht' Nehring lex. (1717) 923; syncope 'in der heilkunde ohnmacht, entkräftung' Kinderling reinigkeit (1795) 209; syncope 'die ohnmacht' Campe wb. z. erkl. (1813) 578. 22) als grammatischer terminus mit dem ton auf der ersten silbe gesprochen (vgl. engl. syncope seit 1530 Murray a. a. o.) wie im griech. und lat. die verkürzung eines wortes durch das auslassen eines vokals oder einer silbe im inneren des wortes: wenn eine syncope oder verschluckung zu schulden kommet Chlorenus t. orthographie (1735) 257; syncope ist, wenn aus der mitte eines worts etwas geworffen wird Fr. Aichinger versuch e. t. sprachkunst (1754) 570; die zweyte art der verkürzung ist syncope, die verbeiszung genannt Gottsched dt. sprachkunst (1762) 535; hier entspringt nun die vorhin berührte frage, ob die syncope position mache oder nicht Jac. Grimm dt. gramm. (1822) 1, 27; verdeutschungen dafür s. ztschr. f. dt. wortforsch. 15, 90. 33) in der musik (mit betonung auf der zweiten silbe üblich) die zusammenziehung eines leichten taktteils mit dem folgenden schweren zu einer einzigen note, wodurch die betonung von der schweren auf die leichte zählzeit rückt und die übliche dynamische taktfolge abgewandelt wird, vgl. auch 'syncopatio die rückung, wird in der musik genennet, wann eine note oder pause getheilet ... wird' Nehring lex. (1717) 923: wenn eine nota semibrevis ... mitten gebrochen und vertheilet wird, das heist eine syncope oder syncopatio Otto Gibel compend. modulat. (1651) 38; was auszer denselben (den ligaturen) vorkommt und mit den bindungen einige gemeinschafft hat, sind nichts anders als blosze syncopen Mattheson crit. mus. (1722) 1, 34; der Böhner aber, dem ströme durchs herz rauschten und der ein orkan am klavier war, hörte seinen (des hausherrn) tritt nur wie einbrechende synkopen, die er sogleich in seine passagen aufnahm Wilh. Schäfer wendekreis (1937) 163. —
3237 Zeichen · 86 Sätze

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    synkopef.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +1 Parallelbeleg

    synkope , f. , entlehntes lat., mlat. syncope und syncopa aus griech. συγκοπή , mlat. auch syncopis ( vgl. sincopin ahd.…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Synkope

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Synkope , griech., in der Grammatik Verkürzung eines Worts, indem man in dessen Mitte eine Sylbe oder einen Vocal zwisch…

  3. Spezial
    Synkopef

    Dt.-Russ. phil. Termini · +1 Parallelbeleg

    Synkope , f синкопа , ж

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Zerlegung von synkope 2 Komponenten

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