Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
stümpern
stümpern
Stümper m. ‘Nichtskönner, Pfuscher’, mhd. (md.) stümper ‘Schwächling, unbedeutender Tropf’, mnd. stümper ‘wer sozial schlecht gestellt ist, nichts leistet’, mnl. stomper, stumper ‘langsamer Schwächling, Trödler’, nl. stumper, abgeleitet von dem unter Stumpf (s. d.) behandelten Substantiv, eigentlich wohl ‘Verstümmelter, Krüppel, Schwächling’ und daher bemitleidenswert (bis 16./17. Jh.; vgl. ahd. stumbal ‘verstümmelt’, s. Stummel), danach ‘wer physisch unvermögend, untüchtig ist, ohne Fähigkeit und Fertigkeit in seiner Arbeit’ und daher verachtenswert. – stümperhaft Adj. ‘unzulänglich, wie ein Pfuscher’ (17. Jh.). stümpern Vb. ‘pfuschen, unzulänglich, schlecht arbeiten’ (17. Jh.).