Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
strotzend adj.
strotzend , adj. , diese participiale bildung entwickelt eigene bedeutungen, wenn sich auch verbaler und nominaler charakter nicht immer scheiden lassen. der häufigkeit nach behält sie das übergewicht über strotzig ( s. u. ). die entwicklung geht vornehmlich in drei richtungen: 1 1) prall von innerer fülle: uber distentius strotzend Faber thes. (1587) 845 a , vgl. strotzen A 1: die kleinen augen wurden von den strotzenden wangen so beschützt, das man sie kaum gewahr werden konte Bahrdt gesch. s. lebens (1790) 3, 268 ; die frässigen münch mit iren stratzenden büchen Eberlin v. Günzburg 22 neudr…