Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
stroll m.
stroll , m. 1) landstreicher, strolch; zu 1 strollen, vgl. 1 troll ' grober, plumper, bäurischer mensch ', teil 11, 1, 2, sp. 798; mundartl. nur im alem. und bair. bezeugt: strol Staub-Tobler 11, 2233 ; Schmeller-Fr. 2, 813 . im 16. jh. vereinzelt literarisch bei dem Schwaben Conrad Vetter : wische nun jetzt ein sectischer magistel oder stroll herfür, reisse die augen auff, krümme die nasen, kratze die stirne, unnd richte speckbübischer weisz uber seine selbseigne richter. was für ein spil, abenthewer und gelächter wird er zurichten d. luther. schräckengast (1599) D 1 a . 2) nebenform zu strah…