Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
störenfried m.
störenfried , m. , ' der friedensstörer, unruhstifter ' u. s. w., imperat. bildung ( zu 1 stören, verb. 2, a, α ), in der form störfriede bei Christ. Irenäus ( s. unten ). — als störefried noch bei Krünitz 174, 626 und Campe ( doch ' gewöhnlich hört man störenfried' ebenda ) und bei den Östreichern F. Bach ( gedichte 3 , 109 bibl. deutscher schriftst. aus Böhmen ) und Bauernfeld, doch auch im norden und mittel Deutschlands: mag störefrieden nur verboten seyn, die freye fahrt ( Hamburgs ) mit drangsal zu verriegeln Weichmann poesie der Niedersachsen 3, 77 ; sie hat ihm weisz gemacht, wir alle w…