Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
stichwein m.
stichwein , m. 1) zu 1 stich B 3 ( o. sp. 2690), ' der zur probe aus dem fasse genommene ( gestochene ) wein ', anscheinend nur obd.: Schmeller-Fr. 2, 725 ; die unterkeufer ( erhalten vom fuder weines 5 Regensburger ), darüber süllen sie keinerlei schenk noch mîte nemen, noch ouch keinen stichwîn (1387) Würzb. pol.-ordngn. d. bischofs Gerhard § 112 bei Lexer 2, 1187 ; auch mag ein undirkouffer ein, zwei maz stichwines nemen (1350) Frankf. amtsurkden 324; item von des stichwins wegen ist geordent das ein jeder koyfer der also win kouft von eim jeden stück wins, doran er den rörewin betzalen muo…