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steinricke

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

steinricke f.

Bd. 18, Sp. 2144
steinricke, f., vereinzelt m., unter einflusz von rick(e) oder rücken Weinhold schles. 78; Schmeller-Fr. 2, 45. stäröcke Spiesz henneberg. 241; stäänreck Müller-Fraureuth 2, 355a; stenrok bei Schiller-Lübben und steinruche bei Diefenbach (s. u.); steinrücke literarisch im 16. jh. zs. f. dt. ma. 1, 62; im 18. jh. bei Müller-Fraureuth a. a. o. 1) steinhaufe, die gewöhnliche mundartliche bedeutung, entweder natürlicher herkunft an einer berglehne, s. Spiesz a. a. o., oder bei der feldarbeit von ausgelesenen steinen am raine aufgeschichteter haufe, s. Müller-Fraureuth a. a. o.: darnach (werden wir erinnert, wie man) das christenthumb ... verlieren könne, ... wenn man die steinricken nicht ablieset Herberger hertzpostilla (1613) 1, 226. die etymol. zugehörigkeit des zweiten gliedes bleibt unklar. 2) im sinne von steinrutsche 1. 2; wie dieses wort auf roman. *roccia, ist jenes auf roman. *rocca zurückführbar, s. Franck-v. Wijk 561b; Gamillscheg et. wb. 769; vgl. mnd. stenrok Schiller-Lübben 4, 389a und roke rupes nl. gl. 14. jh. bei Diefenbach 504a; steinruche abrupta in einem obd. gl. mit nd. anklängen (13./14. jh.) bei Diefenbach 4c; Schmeller-Fr. 2, 80: der selbige namhaftige röber wante (wohnte) nicht yn steten ..., sunder yn dem walde, yn grüften und yn löchern, yn den bergen und yn den steynrygken (hs. 15. jh.) in altdt. bl. 1, 119; es sind nicht ecker, sondern steinricken und klippen Mathesius postilla 1, 78a; die wieseln wohnen in den steinrücken (16. jh.) in zs. f. dt. ma. 1, 62. —
1544 Zeichen · 71 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    steinrickef.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    steinricke , f. , vereinzelt m., unter einflusz von rick(e) oder rücken Weinhold schles. 78 ; Schmeller-Fr. 2, 45 . stär…

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Zerlegung von steinricke 2 Komponenten

stein+ricke

steinricke setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

steinricke‑ als Erstglied (1 von 1)

steinricke; rippe

DWB

steinricke·rippe

-ricke; -rippe , f. : der schnee ... aus dem hie und da ... die schwarzen steinrippen emporstanden Stifter 5, 1, 251 ; -risz; -ritze; -rosch…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „steinricke". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/steinricke/dwb?formid=S43966
MLA
Cotta, Marcel. „steinricke". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/steinricke/dwb?formid=S43966. Abgerufen 12. May 2026.
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Cotta, Marcel. „steinricke". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/steinricke/dwb?formid=S43966.
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