Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
steckling m.
steckling , m. , in die erde gestecktes pflanzenreis, das der fortpflanzung dient. jüngere bildung zu setzling ( s. th. 10, 1 sp. 691 unter 1), das von unserm wort aber an begrifflicher schärfe übertroffen wird, und dem auf eine andere phase der arbeit rücksicht nehmenden schnittling ( th. 9 sp. 1356). vgl. auch noch unten steckreis. die allgegenwart der wurzel zeigt sich übrigens an der in der neueren zeit allgemein durchgeführten vermehrung durch stecklinge Göthe 39, 145 Weim.; zum entscheidenden beweis ( dafür, dasz ein abgerissener zweig, in die erde gesteckt, fortwachsen müsse ) zeigte er…