Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
stecklein n.
stecklein (steckel) , n. , deminut. zu oben stecken subst. 1 1) in der oberdeutschen form stecklî unten in den zusammensetzungen stecklibube und stecklespringer. mit apokope steckel, steckal ( neben steckelein) Schmeller 2 2, 726; steckel Comenius (1644) reg., neben stecklein Stieler 2160 . hiervon zu unterscheiden bleibt das von Luther ( neben stecklin, stecklein) gebrauchte steckel, welches nicht nur in seinem geschlecht dem alten stecken wieder angeglichen, sondern vielmehr mit dem l-suffix in geräthbezeichnungen gebildet scheint: dyse tragen den balken, ja vil balken in iren augen und sehe…