Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
stadelthor n.
stadelthor , n. thor des stadels, grosz genug, um einen mit frucht hoch beladenen wagen durchzulassen: da fällt ihr ein offnes stadelthor auf, vor dem eine schnitzbank steht. Ludwig 2, 29 ; der hahn führt seine hennen am stadelthor spazieren, kein körnlein von der tennen läszt er sich da verlieren. Rückert (1882) 3, 84 ; so was er so brait und so lank, daz er kom mit gezwanck kam durch ein stadeltor. Laszberg liedersaal 2, 473, 29 . in redensarten, vergleichen und bildern: es ist schon gut, wenn sich einer einmal in der einsamkeit auf sich selber besinnt, aber er darf kein stadeltor zwischen s…