Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
spränzel m.
spränzel , m. 1 1) mhd. als gleichbedeutende weiterbildung zu spranz(e) geck; in der Haller passion als teufelsname: her Luciper, ich hais furst Spränczl. 1790 ( Tiroler passionssp. s. 342). 2 2) heute in schweizerischen mundarten spränzel. Winteler in Paul-Braunes beitr. 14, 460 ( Kerenzer mundart ); spränsel, spränzel Stalder 2, 386 ; spränzel und sprensel ( Basel-stadt ) Seiler 275 b . 2@a a) leitersprosse, s. die angeführten stellen. 2@b b) knebel: derselbige ward von dem wirth zum löwen von Morsee ... selbst vierdt angegriffen, zu jhnen geschossen, sie verwundet, an bäum gebunden, jhnen s…