Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
sprachgebrauch m.
sprachgebrauch , m. ' dasjenige, was in einer sprache gebräuchlich ist, die beobachtung einer und eben derselben sprachregel von allen gliedern eines volkes, und das daraus erwachsende gesetz. ' Adelung, vgl. Krünitz 161, 560 : ihre ( der worte ) stellung scheint fremder zu seyn, als die erste; aber sie ist dem sprachgebrauche, welchen man in der wortfügung niemals aus den augen lassen musz, immer noch gemäsz. Gellert 4, 9 ; derjenige theil der erde, den man die neue welt nennt, ist ein sinnlich exempel des miszverständnisses, das der sprachgebrauch in begriffen verursacht. Hamann 1, 115 ; es …