Eintrag · Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke)
SPÎWE v. anom. sw.
a. ohne zusatz. in werdin die geste nicht alsô vol trankis daʒ si spien Jerosch. 28. d. man sol zeimâl speien brechen in dem mânôde arzneib. D. 162. vgl. 40. 79. 110.
b. mit präpos. under diu ougen si spiren Diemer 256,26. einem under (diu) ougen spîen Bert. 254,6. 370,24. Pass. K. 551,51. Teichn. 48. Dür. chron. 88. die im under sîn antlütze spîeten Bert. 28,7. sô got unde di heiligin beginnint spîen gein dem stanke ir unreinekeide fundgr. 2, 136,33.
c. mit accus. daʒ du dich lieʒe spoten unde spîwen bespeien Diemer 315,12. — dâ von wirt er speient die bôsen veuht diu in seinem magen ist arzneib. D. 41. daʒ er sîn pluot alleʒ spê Diemer 218,12. der visch spei Jônam an den sant Erlös. 1585. sô spîet si daʒ eitir von ir Karaj. 88,25. ein trache der daʒ vûer von im spûte Pass. 222,47. 291, 91. 297,27.
d. mit adverbialpräpos. einen an spîwen Barl. 72,23. amgb. 43. b. Pass. K. 494,92. daʒ man sîn antlitze an spei das. 84,59. sîn ubel sin den im spei der tûfel in Erlös. 3431. ûʒ spîen die sunde Karaj. 89,4.