Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
speerbrechen n.
speerbrechen , n. das brechen des speers, von speeren im ritterkampf oder turnier, mhd. sperbrechen: wirt immer tjost mit hurtevon sperbrechens krache ûʒ sîner hant durch schildebrâht. Wolfram Tit. 85, 1 . vom turnier, dem kampfspiel mit dem speer selbst speerbrechen, fuszthurnier, quintanrennen ( gegen einen gliedermann. vgl. Böheim waffenk. 569 ), hastici ludi. Corvinus fons lat. 1 (1660) , 311 b : denn, die liebe ist wie ein wohlgeartetes ross, das seinem reuter, im kampff und streiten; im ring- und wette-rennen; im spehrbrechen und andern turnier-spielen, gutte dienste tuht. Butschky Pathm…