Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
sparnösel n.
sparnösel , n. : sparnöszly, refrain dunkler herkunft bei Murner lutherischer narr 3991 f. nach Gödeke bei Gengenbach 697 b entstellt aus s'parnöszlin, bos ad praesepe nutritus, mit hinweis auf: das süʒ mündel eins hübschen sparnösel am gesel. Karsthans 3 b ( vgl. auch nosz, n. nutzvieh theil 6, 48), etwa der verwendung von lämmchen als bezeichnung eines jungen mädchens ( theil 6, 84) entsprechend. oder ist das zweite compositionsglied nöszel, vasculum ( theil 7, 900) und sparnöszel dasselbe wie sparhafen, sparkrug, spartopf ( vgl. auch oben sparbüchse als bezeichnung einer geizigen person )? …