Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
sonnenstaub m.
sonnenstaub , m. , mhd. sunnenstoup und -stüppe ( n. ) Lexer handwb. 2, 1317 , mnd. sunnenstoff Schiller - Lübben 4, 475 b , der feine, für gewöhnlich unmerkliche staub, der den luftraum erfüllt und nur sichtbar wird, wenn die sonne durch eine kleine öffnung in einen geschlossenen raum scheint. Adelung : die welt ward nicht ausz sonnen-staube, sondern wird zu sonnen-staube, als überschrift eines gedichts, das schlieszt: die welt werd ehstes das, was in der sonne stäubt. Logau 1, 45, 77 ; sein kolben wurde kaum von meinem schwert berührt, so sah man ihn zu sonnenstaub verfliegen. Wieland 17, 80…