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sluf

mhd. bis Dial. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

BMZ
Anchors
7 in 5 Wb.
Sprachstufen
2 von 16
Verweise rein
13
Verweise raus
18

Eintrag · Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke)

sluf stm.

Bd. 3, Sp. 407b
sluf stm.
1. das schliefen, schlüpfen. des slangen sluf Vrid. 128,7.
2. platz zum schliefen, schlupfwinkel. vgl. sluppe Karlm. 111,62. 144,13.
3. muff, ärmel, worein man schlieft. Schmeller 3,438.
196 Zeichen · 14 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    slufstm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +4 Parallelbelege

    sluf stm. 1. das schliefen, schlüpfen. des slangen sluf Vrid. 128,7. 2. platz zum schliefen, schlupfwinkel. vgl. sluppe …

  2. modern
    Dialekt
    slufAdj.

    Westfälisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    sluf Adj. [ Stf Hal] feucht, klamm. De Wöske is sluff ( Stf Rh). ¶ NdsWb 11,118: sluff . — Vgl.→ ²slū .

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit sluf

15 Bildungen · 14 Erstglied · 1 Zweitglied · 0 Ableitungen

sluf‑ als Erstglied (14 von 14)

Sluffe

WWB

Sluffe m.f. [verbr.] 1.1. Hausschuh, hinten aus geschnittener bzw. offener Pantoffel; aus Stoff (bes. Cord) genähter Fußsocken, zum Schonen …

sluffelinc

KöblerMhd

sluffelinc , st. M. nhd. taube Beere (?) Q.: BDan (um 1331) (FB sluffelinc) E.: Herkunft ungeklärt?

sluffen

WWB

sluffen V. [verstr.] 1.1. auf→ Sluffe n gehen; geräuschvoll gehen, indem man die Schuhe über den Boden schleifen lässt. — 1.2. (von Sachen) …

Slufferīe

WWB

Slufferīe f. a) Unordnung. — b) unordentliche, nachlässige Arbeit ( WmWb ).

slufferig

WWB

sluf·ferig

slufferig Adj. a) nachlässig gehend. — b) unordentlich ( WmWb ).

sluffig

WWB

sluf·fig

sluffig Adj. 1. nachlässig gehend ( WmWb ), latschend ( Enr Holthaus ). — 2. unordentlich ( WmWb ).

Slufhakke

WWB

sluf·hakke

Sluf-hakke f. [WMünsterl Rek Bek Wie Dor Isl] 1.1. Person mit nachlässigem Gang, die beim Gehen mit den Schuhen über den Boden streift. — 1.…

Slufharke

WWB

sluf·harke

Sluf-harke f. große Harke für liegengebliebene Getreidehalme ( WmWb ).

slufhol

KöblerMhd

sluf·hol

slufhol , st. N. nhd. „(?)“ Q.: Cranc (1347-1359) (FB slufhol) E.: Herkunft ungeklärt?

slufken

WWB

sluf·ken

slufken V. [ Stf Tek Bek Bür] gehen, ohne die Füße vom Boden zu heben. Schluffke nich so! ( Tek Me). ⟨ Vokalismus: u u. ü ⟩

sluftig

MeckWB

sluf·tig

sluftig Adj. zum Vor., von der Erde, die solchen Ton enthält Gü Schwaan .

sluf als Zweitglied (1 von 1)

undersluf

Lexer

under·sluf

under-sluf stm. BMZ dasselbe Schm. Fr. 1,511 ; regens undersluf Pass. 691,52.