Hauptquelle · Mecklenburgisches Wb.
Slaggbom m.
Slaggbom m. Straßenschranke, bestehend aus einem ungleicharmigen Balken, der auf einem Pfahl drehbar ruht; das kurze Ende ist dick oder mit einem Stein beschwert; vor den Stadttoren oder Zollstätten, auch vor den Einfahrten zur Forst; Nachbarspott: de Hagenower hebben den Slaggbom stahlen ut Pampow (1937) Ha; Wittenborg hett 'n Dur, Hagenow bloß 'n Slaggbuer (so 1895 Wo.; Umbildung im Reim) Schw Lehmk ; ihm wird magische Kraft zugeschrieben: Notfeuer wird am Schlagbaum entzündet Pa Suck ; auf dem Schlagbaum sitzt in den Holmer Tannen die Prinzessin, die erlöst sein will Schö GBünsdorf; Slaggbo…