Eintrag · Rheinisches Wb.
- Anchors
- 6 in 4 Wb.
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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-
1200–1600
Mittelniederdeutschsipe
Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +2 Parallelbelege
sipe, f. feuchtes Land, Niederung, Wiese.
- modern
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit sipe
14 Bildungen · 12 Erstglied · 2 Zweitglied · 0 Ableitungen
sipe‑ als Erstglied (12 von 12)
Sipehsâlâr
Meyers
Sipeh-sâlâr (pers., spr. ßipē-ßālār), soviel wie Generalissimus, Titel des persischen Kriegsministers.
sīpeken
WWB
sīpeken V. a) sickern, tröpfeln. Dat Waater siepket döör de Grund . — b) Feuchtigkeit absondern. De Wunde siepket . — c) hervorquellen ( WmW…
sipele
KöblerMnd
sipele , M., F. Vw.: s. sipolle
Sipeler
Campe
† Der Sipeler , — s, Mz . gl. einer der sipelt, der nur wenige Thränen weinet.
Sīpelk
WWB
Sīpelk Apfelsorte (Frbg.) ( Bie Gh). ¶ Vgl.→ Ssīpel-appel .
Sipeln
Campe
† Sipeln , v. ntr . mit haben , im N. D. nur einige wenige Thränen weinen; das Verkleinungswort von sipen . I Osnabrückschen sippern. D. Sip…
siperbe
Lexer
sip-erbe swm. BMZ erbe durch verwantschaft Oberl. 1505.
sīperen
WWB
sīperen V. sickern ( Wal Bh).
Sîperlant
MNWB
Sîperlant (cyper-) , npr. , Cypern.
Sipern
Campe
Sipern , v. ntr . mit haben , sickern.
sîpersgolt
MNWB
sîpersgolt (czipers-) zyprisches Gold.
sîper(s)krü̂de
MNWB
° sîper(s)krü̂de , pl. , Übertragung von „cypri” (Cant. 4, 13).
‑sipe als Zweitglied (2 von 2)
pöppelsîpe
MNWB
° pöppelsîpe , m. , nom. pr.: (als Flurname:) pappelbestandener kleiner Wasserlauf (Ub. Clarenbg. 316).
storkessîpe
MNWB
° storkessîpe, m. , feuchte Wiese, Talniederung als Aufenthaltsort von Störchen (Ub. Clarenbg. 334). —