Hauptquelle · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)
sinwellî
sinwâgiAWB n. ja-St., in Gl. 1,510,61. 637,14 (beide um 800, alem. [Rb]). 682,16 (um 1000, bair.); 2,735,16 (Ende des 9. Jh.s, a- lem.): ‚Flut, Überschwemmung, Strudel; cata- clysmus, gurges‘. Determinativkomp. aus sin- und einer ja-stämmigen Bildung zu wâg (s. dd.; vgl. auch singiwâgi). – sinwaldAWB ? st.m. (< u-St.) ‚Wildnis‘. Die Existenz eines solchen ahd. Wortes steht in Frage. Es wird in Gl. 4,145,31 (13. Jh.; Bergmann-Stricker, Katalog Nr. 391) für überliefertes 〈sitiwald〉 als Wiedergabe von lat. eremum ‚Einöde?‘ konjiziert. Womöglich kann damit weiterhin 〈siduuald〉 in der Hs. Wien 2681…