Hauptquelle · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Silikāte
Silikāte (neulat.), Kieselsäuresalze, besonders die im Mineralreich vorkommenden Verbindungen dieser Art, die etwa ein Drittel aller bekannten Mineralspezies ausmachen. Unter den nahezu 40 Mineralspezies aber, die sich hauptsächlich an der Bildung der Gesteine beteiligen, befinden sich 25 S. und darunter die Gruppen der Feldspate, Augite und Hornblenden, mit denen hinsichtlich der Wichtigkeit und Häufigkeit nur noch das Kieselsäureanhydrid und die kohlensauren Salze konkurrieren. Die S. sind ausgezeichnet durch steinartigen Habitus, Durchsichtigkeit und größere Härte. Die Mannigfaltigkeit der …