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siepen

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

siepen verb.

Bd. 16, Sp. 962
siepen, sipen, verb. sickern, tröpfeln, triefen, rinnen. ein nd. wort, vgl. seife 1, sp. 189, und siefern, sp. 885, sowie Schm. 2, 229: mnd. sipen Schiller-Lübben 4, 215b f.; stillare .. sipen. Dief. gl. 552c, sypen nov. gl. 348b; sipen vel tranen lippire. Dief.-Wülcker 855; mnl. sipen. in neuern nd. mundarten weit verbreitet, s. Strodtmann 376b. brem. wb. 4, 792. Schütze 4, 104. Dähnert 424b. Danneil 192b. ten Doornkaat Koolman 3, 186b f. Woeste 237b, sîpen, zîpen Schambach 192b. hd. auf nd. boden, so preusz. sîpen weinen Frischbier 341b, in Liv- und Estland siepen sickern. Hupel 218. auch in die hd. mundart von Stiege eingedrungen: sîpn tröpfeln, langsam tropfen. Liesenberg 215. ganz vereinzelt von hd. wörterbüchern vermerkt: siepen, et süppen, subinde manare, et madescere. Stieler 2013. — dazu die weiterbildungen sipern brem. wb. 4, 792. Danneil 192b. Liesenberg 114; sîpern, zîpern Schambach 192b; hinterpomm. sipere nd. korrespondenzbl. 13, 86. in der schriftsprache: siepern, siebern, couler, svinter. das gefäsz sipert, le vaisseau coule, svinte. die wunde sipert, les serosités svintent de la plaie. Rondeau 535; vgl. auch nordthür. sîpert, m. feiner regen. Kleemann 21a, und sipeln einzelne thränen vergieszen. brem. wb. 4, 792. ten Doornkaat Koolman 3, 186b, hier auch in der allgemeinern bedeutung 'tropfenweise hervordringen, nach und nach aus- und abflieszen, sickern, tröpfeln, lecken'. — ferner siepicht, et süppicht, adj. madidus, lentus, lentescens, pituitosus, graminosus. Stieler 2013.
1556 Zeichen · 65 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Siepen

    Campe (1807–1813) · +1 Parallelbeleg

    † Siepen , s. Sipen .

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit siepen

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Zerlegung von siepen 2 Komponenten

sie+pen

siepen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

siepen‑ als Erstglied (1 von 1)

siepenbaum

DWB

siepen·baum

siepenbaum , m. juniperus sabina Pritzel-Jessen, vgl. siebenbaum, sp. 802, und die daselbst angezogenen stellen.

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „siepen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/siepen/dwb
MLA
Cotta, Marcel. „siepen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/siepen/dwb. Abgerufen 12. May 2026.
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Cotta, Marcel. „siepen". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/siepen/dwb.
BibTeX
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