Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
siebbein n.
siebbein , n. ein aus dünnen, feinlöcherigen platten zusammengesetzter knochen des kopfes, von der hirnschale bis in die nase reichend, auch siebförmiges bein, os cribriforme Adelung. Nemnich, ethmoides ebenda; os basilare, subter crassam meningam à dextrâ laevâque pertusum. Stieler 125 ; sieb-bein, im kopf wo die nas-löcher anfangen, ein bein voll löcher, wodurch der geruch geht, os cribrosum, cribriforme. Frisch 2, 273 c ; auch bei thieren, s. Behlen 5, 618 . — dazu siebbeinnaht, f. ethmoidalis sutura. Nemnich.