Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
selbende n.
selbende , n. die natürliche, ungesäumte kante bei tuch, zettelende; gewöhnlich entstellt zu salband, s. das. 1, th. 8, 1683. vergl. auszer der daselbst angezogenen litteratur noch besonders Weigand 2, 690 . J. Grimm kl. schr. 5, 40 f. Andresen volksetym. 4 213. Germ. 28, 401. mhd. selbende Lexer handwb. 2, 868 ; mnd. sulvende, selffende Schiller-Lübben 4, 464 b ; inicie ... bendel vel selben, selbe ende. Dief. gloss. 299 a . sprichwort: am selbende erkennt man das tuch. Simrock sprichw. 9480 . mundartlich besonders mitteld. ( am untern Main, s. Schm. 2, 265 , nass. selbenn Kehrein 1, 375 , he…