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Seißene

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WWB
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Eintrag · Westfälisches Wb.

Seißene f.

Bd. 4, Sp. 1367
Seißene f. [verbr.] 1. Sense; Gerät mit langem Stiel und dazu rechtwinklig stehender Schneide zum Mähen von Gras, Getreide. Dat Kaon ligg so an’n Grund, dat läött sick gar nich met de Seisse snien (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@AltenrheineAr). — 2. Sensenblatt, die eiserne Klinge der Sense. De Seiße es scharp (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@LehmuferLu). Saißen bicken das Sensenblatt vor dem Dengeln gerade schlagen (Kr. BielefeldBie Kr. Bielefeld@BrackwedeBw). De Seisse hārn (dengeln) (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@AltenrheineAr). De Säisse strieken (schärfen) (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@StadtlohnSt). Dä Siaiste schiarpen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — 3. mit einem Sensenhieb umgelegte Grasschwade (Frbg.) [selten]. ⟨›Sēªntse‹ [Bri], Soiße [Rek, verstr. Bor], ›Seißel‹ [Kr. PaderbornPad Höx], ›Seitse‹ [Kr. BrilonBri Wal], sonst ›Seiße‹ (mit e-Apokope [Münsterl], mit -en [nördl. OWestf Tek])⟩ ¶ WWB-Source:238:RhWbRhWb 8,83: Sense; HnVwb 3,579: Sense¹. — Vgl.→ ¹Sāge Bed. ‘Sense’. Zus.:→ Arne~, Büᵉgel~, Gras~, Grāwen~, Haue~, Hāwer~, Hēd~, Hek~, Hessen~, Klawer~, Kloppe~, Kōrn~, Mos~, Slō²t~, Stal~.
907 Zeichen · 23 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. modern
    Dialekt
    Seißenef.

    Westfälisches Wb.

    Seißene f. [verbr.] 1. Sense; Gerät mit langem Stiel und dazu rechtwinklig stehender Schneide zum Mähen von Gras, Getrei…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit seissene

88 Bildungen · 88 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von seissene 2 Komponenten

seis+sene

seissene setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

seissene‑ als Erstglied (30 von 88)

Seißeneānebolt

WWB

Seißene-āne-bolt m. - ammel(t) Amboss zum Dengeln der Sense (Frbg.) ( Enr Sw).

Seißeneangele

WWB

seissene·angele

Seißene-angele f. [verstr.] Zapfen am hinteren, dicken Teil des Sensenblattes, womit das Blatt am Sensenbaum befestigt wird (Frbg.).

Seißeneband

WWB

seissene·band

Seißene-band [verstr.] Eisenring, mit dem das Sensenblatt am Sensenbaum befestigt wird.

Seißenebārd

WWB

seissene·bard

Seißene-bārd m. [verstr.] 1. Schneide des Sensenblattes, äußere Ecke der Schneide. — 2. Zapfen am hinteren, dicken Teil des Sensenblattes, w…

Seißeneboªge

WWB

Seißene-boªge m. [verstr.] Bogen am Sensenbaum.

Seißenebolte

WWB

seissene·bolte

Seißene-bolte m. [verstr.] 1. Amboss zum Dengeln der Sense (Frbg.). — 2. Zapfen am hinteren, dicken Teil des Sensenblattes, womit das Blatt …

Seißenebō²m

WWB

seissene·bom

Seißene-bō²m m. [verbr.] Stiel der Sense. — Ra.: Hä hïet Bǟine at ’e Saißenbäume hat sehr krumme Beine ( Dor Wl).

Seißenebüᵉgel

WWB

Seißene-büᵉgel m. [verstr.] Bügel am Sensenbaum (zum Zusammenlegen und Fortschieben des geschnittenen Korns).

Seißenedōrn

WWB

seissene·dorn

Seißene-dōrn Zapfen am hinteren, dicken Teil des Sensenblattes, womit das Blatt am Sensenbaum befestigt wird (Frbg.) ( Lem Mb).

Seißenedülle

WWB

seissene·duelle

Seißene-dülle [ Min Stf Tek Bor Wdf] Zapfen am hinteren, dicken Teil des Sensenblattes, womit das Blatt am Sensenbaum befestigt wird (Frbg.)…

Seißenedǖwel

WWB

seissene·duewel

Seißene-dǖwel m. [verstr.] Zapfen am hinteren, dicken Teil des Sensenblattes, womit das Blatt am Sensenbaum befestigt wird (Frbg.).

Seißeneende

WWB

seissene·ende

Seißene-ende n. [ Rek Bek] Zapfen am hinteren, dicken Teil des Sensenblattes, womit das Blatt am Sensenbaum befestigt wird (Frbg.).

Seißenefō¹t

WWB

seissene·fot

Seißene-fō¹t m. [verstr.] Zapfen am hinteren, dicken Teil des Sensenblattes, womit das Blatt am Sensenbaum befestigt wird (Frbg.).

Seißenehacht

WWB

seissene·hacht

Seißene-hacht 1. Zapfen am hinteren, dicken Teil des Sensenblattes, womit das Blatt am Sensenbaum befestigt wird (Frbg.) ( Mes Fh ). — 2. Sc…

Seißenehel

WWB

seissene·hael

Seißene-hael n. [ Tek Bek Arn] Zapfen am hinteren, dicken Teil des Sensenblattes, womit das Blatt am Sensenbaum befestigt wird (Frbg.). ¶ Vg…

Seißenehāke

WWB

seissene·hake

Seißene-hāke m. [verstr.] Zapfen am hinteren, dicken Teil des Sensenblattes, womit das Blatt am Sensenbaum befestigt wird (Frbg.). ¶ Vgl.→ h…

Seißenehākenbārd

WWB

seissenehake·n·bard

Seißene-hāken-bārd m. Zapfen am hinteren, dicken Teil des Sensenblattes, womit das Blatt am Sensenbaum befestigt wird (Frbg.) ( Dor Br).

Seißenehakke

WWB

seissene·hakke

Seißene-hakke f. [ Ahs Stf Tek Bek] Zapfen am hinteren, dicken Teil des Sensenblattes, womit das Blatt am Sensenbaum befestigt wird (Frbg.).…

Seißenehåld

WWB

seissene·hald

Seißene-håld m. [ Tek Kos Mün] Zapfen am hinteren, dicken Teil des Sensenblattes, womit das Blatt am Sensenbaum befestigt wird (Frbg.). ¶ Vg…

Seißenehålder

WWB

seissene·halder

Seißene-hålder m. Zapfen am hinteren, dicken Teil des Sensenblattes, womit das Blatt am Sensenbaum befestigt wird (Frbg.) ( Mün Hd).

Seißenehåldhāke

WWB

seissenehald·hake

Seißene-håld-hāke m. Zapfen am hinteren, dicken Teil des Sensenblattes, womit das Blatt am Sensenbaum befestigt wird (Frbg.) ( Bek Bk).

Seißenehals

WWB

seissene·hals

Seißene-hals m. [verstr.] Zapfen am hinteren, dicken Teil des Sensenblattes, womit das Blatt am Sensenbaum befestigt wird (Frbg.).