Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
seimen verb.
seimen , verb. zu seim, hd. zuerst bezeugt bei Clajus gr. (1578) 107, 10 neudruck ( Weidling ), mnd. nnd. sêmen. 1 1) persönlich, meist im sinne von seim 1, mel purgo Steinbach 2, 574 , das wachs und die unreinigkeit von dem flüssigen honig absondern. brem. wb. 4, 751, den honig seimen, läutern Adelung, honigseimen öcon. lex. (1744) 1229: kofften honnich mer, wen se des behuff hadden to erem cramwerke, dat se vort semeden. quelle bei Schiller-Lübben 4, 187 a ; wenn man den bienen geseymet honig zu essen giebet, so sollen allezeit kleine rütlein darauf geleget werden, sonst ertrinken sie darinn…