Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
seelbad n.
seelbad , n. ein bad so gewissen armen leuten im testament vermacht worden, der seele des verstorbenen zum besten. Frisch 2, 254 b , durch testament gestiftetes freies bad für arme leute, gewöhnlich in einer bestimmten badstube an festgesetzten tagen, vielfach mit einer speisung verbunden, daher dann auch testamentarische stiftung, spende für die armen überhaupt: seel-bad, eine spende, auch ohne bad, das einer als ein ewiges seel-geräth für arme gestifftet. eine collation nach der vigilia mit essen und trincken ... eleemosyna in solatium animae demortui. ebenda. Adelung, vgl. salbader 3, th. 8…