Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schwirbel m.
schwirbel , m. , zu dem ausgestorbenen swerben und schwirbeln gehörig. vgl. das letztere unten. zu swerben im sinne von wischen, streichen fügt sich die alte glosse (11.—12. jh. ) suirbil, hostorium ( gerät, holz zum glattstreichen des getreidemaszes ). Graff 6, 897 . für den theil eines geräts gilt schwirbel auch im heutigen appenzellischen, wo es den vorderen handgriff am sensenstiel bedeutet. Tobler 403 b , doch tritt dabei augenscheinlich der begriff des drehens hervor, wie er dem verschollenen stammwort auch eignet und der gewöhnliche der ableitung schwirbeln ist, zu der diese anwendung i…