Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schwebeln verb.
schwebeln , verb. , iterativbildung zu schweben, vgl. mhd. swibelen taumeln Lexer handwb. 2, 1370 und Weigand 2, 663 . 1 1) sich leicht und unstät bewegen: denke ich dann zufällig ... an eine katholische glock', oder schwebelt es mir vor den augen wie katholischer weihrauch. H. Heine 3, 325 Elster ( bäd. von Lucca 9); wo gestalten schreiten sollten, schwebeln schatten leer und hohl. Platen 272 ; im bilde: duftig schwebeln, luftig tänzeln nur in reimchen, assonänzeln, nur in tönen mag sie ( die aftermuse ) gern. Uhland ged. (1864) 150 . gern in verbindung mit dem reimwort nebeln, vgl. dieses 1,…