Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schwanzgeld n.
schwanzgeld , n. als kaufschilling beim viehverkauf, wie es in der folgenden stelle erscheint und auch heute noch üblich ist augenscheinlich auf schwanz, cauda bezogen, gemeint als geld, das für den schwanz des thieres gerechnet wird. doch ist diese beziehung vielleicht erst secundär. vgl. auf den schwanz schlagen unter schwanz 2, c, β : pro rata, h. hoffiskalis! es ist das schwanzgeld von unserer kuh und etwas darüber. — vom kaufschilling des viehs soll der notarius auskommen in der stadt. J. Paul flegelj. 1, 66 . in verwandtem sinne freier: ich gesteh' es, dabei kann ein schulmann auskommen,…