Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
schwafeln
schwafeln
schwafeln Vb. ‘viel und gedankenlos, verworren oder unnütz reden’ (19. Jh.) ist wohl wie schwabbeln (s. d.) und ähnliche Bildungen lautnachahmender Herkunft und wird aus omd. Mundarten in die Literatursprache aufgenommen, vgl. obsächs. schwāfeln, schwōfeln, schwūfeln ‘schwätzen’, thür. schwāweln ‘unverständlich reden’, mansfeld. ‘im Scherze lügen, aufschneiden’, vogtländ. Schwab f. ‘Mund’. Vielleicht hierher auch nd. sweeveln ‘blauen Dunst vormachen’, bair. schweibeln ‘auf schmeichlerische Art geschwätzig sein’?