Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schwänzchen n.
schwänzchen , n. , dem. zu schwanz. von einem thierschwanz: schlängelchen scheinen sie ( die lacerten ) gleich; doch viergefüszet; sie laufen, kriechen und schleichen, und leicht schleppen die schwänzchen sie nach. Göthe 1, 366 ; vom schwanz eines teufels: wann du mit trank und speise gelabt bist, will ich versuchen dein schwänzchen vom zauberbaum zu befreien. Voss 130, 53 Sauer. bildlich: den andern von seiner thorheit zu überführen und dabei eine hübsche moralische nutzanwendung als schwänzchen anzuhängen, liesz er sich nicht leicht entgehen. Freytag 17, 321 ; er ( der hexenmeister ) verrich…