Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schusel f.
schusel , f. eine hastig und obenhin verfahrende, nachlässige, auch eine flatterhafte, leichtsinnige ( weibliche ) person, in den östlichen gegenden, s. Campe. Frischbier 2, 312 b . Bernd 279 , wo ableitung von schusz angenommen wird. ebenso österreichisch schuserl Hügel 145 a , s. auch schussel. dazu schuselig, adj. ( auch in böhm. Friedland a öss a schuslich Wander 4, 393 ) und schuseln, verb., an denselben stellen, schûsln, hin und her rennen, übereilt handeln, auch in Kärnten Lexer 228 ( Schm. 2, 480 unter schoszeln). — schwäb. schusen vom tosen und blasen des windes Schmid 484 gehört wol …