Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Schubiack
Schubiack
Schubiack Schubbejack m. ‘Schuft, Lump, Bettler’ ist eine Entlehnung (18. Jh.) von gleichbed. nl. schobbejack, die sich vom Nordwesten aus im gesamten dt. Sprachgebiet verbreitet. Das erste Glied des Kompositums gehört zu nl. schobben ‘kratzen, sich reiben’, nd. schubben, schobben, einer Bildung mit affektischem -bb- zu dem unter schieben (s. d.) behandelten Verb; vgl. auch ostfries. nordd. Schubb(e)jack u. ä. ‘Pfahl, der auf baumarmen Weiden eingeschlagen wird, damit sich das Vieh daran reiben kann’, dann auch ‘Mensch, der jedem im Wege steht’. Das zweite Glied enthält wohl die aus Jacob verkürzte Namensform Jack.