Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schranze m.
schranze , m. , nebenform zu schranz 4. 1 1) in der sprache des 14. jahrh. kosend für den geliebten: sie wânt, der mit dem kranze wær ires herzen schranze. ges. abent. 3, 226, 1096 ; schon aber auch im übeln sinne, für einen hoffärtigen, niedrig schmeichelnden menschen: ach der den selben schranzen die hût mit stäben berte. H. v. Laber jagd 316 ; gelîche eime hunde redent die pœsen schranzen. H. v. Neustadt Apollon. 3020 . 2 2) seit dem 16. jh. besonders gewendet auf niedrige schmeichler an fürstenhöfen, zunächst in der zusammensetzung hofschranze ( th. 4, 2, 1698 fg. ), erst in neuerer sprach…