Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schöpfkelle f.
schöpfkelle , f. urceolus, capula, haustrum Stieler 914 , cuiller à puiser Eggers kriegslex. 1, 623 : schöpff-kelle, ist ein meistens von kupffer rund und hol ausgetriebenes kleines behältnisz mit einem langen eisernen stiel versehen, wormit man das wasser aus denen ständern in denen küchen zu schöpffen pfleget. frauenz.-lex. 1759; s. auch öconom. lex. 2 2640. Jacobsson 4, 37 a , dafür auch in nd.-mitteld. form schöpkelle: die schöpkellen waren meist silber. — in technischen verwendungen: 1 1) bei den seifensiedern ein kupfernes rundes gefäsz an einem stiel, womit der geschmolzene talg aus dem…