Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schnurrbart m.
schnurrbart , m. mystax, nd. snurrbaard, holl. snorbaard, eigentlich von den barthaaren einer schnurre, thierschnauze ( vgl. unten schnurre 6) gesagt, und zunächst in derber rede, dann seit dem 18. jahrh. allgemein und harmlos auf den menschlichen entsprechenden bart übertragen; vergl. auch schnauzbart oben sp. 1209. 1 1) bart über der oberlippe, beim männlichen geschlechte: wie verändert ihr seid — das macht der schnurrbart. Lenz 1, 289 ; mir den grauen schnurrbart lassen raufen. Kotzebue dram. werke 3, 294 ; ein schwarzer schnurrbart von wunderbarer fülle, welcher über den lippen hing. Immer…