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Schnorres

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RhWB
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4 in 3 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Schnorres

Bd. 7, Sp. 1645
Schnorres diese Abl. ist als -ǫrəs, –o-, –ǫ·r.- Rhfrk, Mosfrk in Saarl, Merz, Saarbg, Hochw, Mos, Bitb, Prüm, Daun, May, Westerw, Rip in Schleid, Ahrw, Monsch-Woffelsb, Malm (meist -u-), Eusk (-u-), Rheinb, Bo (-u- Lengsd), Köln (-u-) Bergh-Angelsd Brüggen (-u-), Dür-Bürvenich, Jül-Altd (-u- Schleiden), MGladb-Rheydt, Kref-Fischeln, Sieg, Wippf [daneben -u- Birkf, Wend, Saar, Trier, Wittl, Bernk, Zell, Bitb-Feilsd (u. -ūras), Daun, Prüm; -- Daun-Deudesf Üxh, Prüm-Nimshuschd; -ū- Feuerschd, Köln-Knapsack; RRip; -ę- Kreuzn-Schlossböckelh, Bernk-Berglicht, Saarbg-Nohn Taben Wehing; -ę-, –- Siegld-Buschhütten Fernd Kromb Kredenb Helberhsn Hilchenb Mittelhees; -- Aden-Antw Liers Wanderath, Ahrw-Kirchsahr Neuenahr Remag Westum, Schleid-Ettelschd Ripsd (-y-), Rheinb-Queckenbg, Bo-Pützchen, Neuw-Bruchhsn Ehrenst, Sieg-Honnef, Waldbr-Bladersb, MülhRh-Altenb, Sol (u. -y-); -rs Geld-Broekhsn; -øyrəs MülhRh-Heumar], Pl. -əsə(n), Prüm daneben -ę·r.əs-, Demin. -ęrəsχə(n), –·r.- m.: 1. leicht scherzh. (gegenüber Schnurrbart, Schnauz, Schnäuzer) Schnurrbart des Mannes, der Katze. RA.: De Schn., de woll nit wassen (wachsen), du geng ech no dem Nopersch (Nachbars) Kres (Christian) on frog, of der ken Mettelchen wöss; de geng met mer en de Höhnerstall on soch (suchte) sich do de Köttelcher all un riff un r. u. r. Neuw-Griesenb. Senge Schn. es (so spärlich), wie e Gessesterzchen (Ziegen-) Schleid-Dollend. Achtunachtzig, der Schn. macht sich! Ottw-Neunk. De Bart is ab, de Schn. leit im Kohlekaschte scherzh. Kreuzn. Sech de Schn. verbrenne sich verplappern May. Do hon mer de Schn. emol ordelich getunkt tüchtig gezecht Meis. Dem wore de Meis (Mäuse) em Schn. er hat einen spärlichen, ungleichmässigen Schn. Westerw, Allg. — 2. übertr. a. sachl. α. verkohltes Ende des Dochtes Koch. — β. Fehlgriff beim Kartensp. Prüm-Mürlenb 1860. — γ. Verweis ebd.; e Schnärres-chen ein Protokoll, Strafbefehl Bernk-Maring. — δ. Schnärrəs-cher Pl. kleine rotbraune gesprenkelte Bohnensorte, neben deren Keim zwei Striche schnurrbartähnlich verlaufen Meis-Medard, Koch-Leienkaul, May-Trimbs; -- Ahrw-Brohl. — b. persönl. α. scherzh. Mann mit einem auffallend grossen u. starken Schnurrbart Simm-Laub. — β. Neckn. für einen aus Kobl-Vallendar. — γ. verächtl. wüster, im Umgang mit andern unfeiner Mann Altk-Neitersen. — δ. -u·r.əs u. -əsχə Lockr. u. Kosew. für den Kater Saarbr-Heusw, Daun-Hillesh. — ε. Schnörrəs-che Hecht Kobl-SSebastian; -ǫrəs, –u- Flussbarbe Trier; Schlammbeisser Ottw-Sotzw.
2557 Zeichen · 68 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. modern
    Dialekt
    Schnorresm.

    Lothringisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Schnorres m. D. Si. 1. Schnurrbart s. Schnurres. — 2. Gläschen Schnaps Si.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schnorres

7 Bildungen · 7 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

schnorres‑ als Erstglied (7 von 7)

Schnorresmann

RhWB

schnorres·mann

Schnorres-mann Bernk-Gonzerath , Prüm-Feuerschd , Altk-Willr m.: scherzh. einer mit langem, dichtem Schnurrbart.