Eintrag · Elsässisches Wb.
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schlifen [lífə Hi. Mü.; lifə fast allg.; læìfə N.; Part. klìfə, klefə fast allg., klìf Lützelstn.] 1. schleifen, Schneidewerkzeuge schärfen Lützelstn. Ält. Rda. ‘Schären schliffen’ schwatzen: ʿdann eh sie (die weiber) ain halb stund gelachten Und Scheren schliffen eine stund, Da in nicht gstehet hand noch Mund’ Fisch. Flöhh. 333. Scherzh. Rda. D Mësser müessen geschliffen wërden es ist bald wieder eine Kindtaufe zu erwarten Betschd. 2. auf dem Eis gleiten. Mir hän uf dem Grawen (früher Wallgraben, jetzt Spazierweg) geschliffen Rchw.; Schlittschuh laufen Co. ‘Wer kei Wasser bringt, derf nitt schliffe’ Stöber Mäder 33. ‘Am Winter henn mer jetz genue, Am Schlittschuehlaufen unn am Schlife’ Ad. Stöber JB. III 113. ‘Un schlyffe mit Yssschueh ’rum uf de Madde drus’ Pfm. III 1. s. auch schlifferen u. schlimeren. Zss. ‘Schlîffschuèh’ Stöber Mäder 110. 3. mit den Füssen beim Gehen aneinanderschlagen Str. 4. scherzh. stehlen. Dis Mësser hest du nit gekauft, dis hest geschliffen Str. 5. leicht angetrunken sein. Gëlt, du hest e wenig geschliffen? Bebelnh. 6. Eins s. coire Str. [tr Py lift der Stier ist sprungbereit M.] — Basel 255. Bayer. 2, 509.
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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modern
Dialektschlifen
Elsässisches Wb. · +1 Parallelbeleg
schlife n [lífə Hi. Mü. ; lifə fast allg.; læìfə N.; Part. klìfə, klefə fast allg., klìf Lützelstn. ] 1. schleifen…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit schlifen
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