Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schliefern verb.
schliefern , verb. schlürfen, unklaren ursprungs; vielleicht eine art causativbildung zu schliefen, deren ableitendes r sich auch in folgern, lächern, schläfern wiederfindet; vgl. Grimm gramm. 2, 138 . zusammenhang mit schlürfen ist weniger wahrscheinlich, vgl. daselbst. das wort ist nur in der sprache des 16.—17. jahrh. bezeugt: zu unsern zeiten hat mancher sein kloster und das bapstumb verlassen, unterwegen hat es jr viel gerewet ... unnd haben wider inn sich geschlifert, was sie zuvor geundewet hatten, wie S. Peter redet. Mathesius Sar. 134 a ( nach 2 Petr. 2, 22 : es ist jnen widerfaren da…