Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Schlendrian
Schlendrian (niederdeutsch), herkömmliche, in aller Gemächlichkeit beharrende Gewohnheit, besonders ein solcher Geschäftsgang.
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Meyers ▾Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Schlendrian (niederdeutsch), herkömmliche, in aller Gemächlichkeit beharrende Gewohnheit, besonders ein solcher Geschäftsgang.
Lautwandel-Kette
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Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege
Der Schlếndriān , des -s, plur. die -e, im figürlichen Verstande, die Fertigkeit Handlungen einer Art auf eine gedankenl…
Goethe-Wörterbuch
Schlendrian a nachlässig u gedankenlos der bestehenden, (handwerksmäßig-)überkommenen Gewohnheit bzw Tradition folgendes…
Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Schlendrian (niederdeutsch), herkömmliche, in aller Gemächlichkeit beharrende Gewohnheit, besonders ein solcher Geschäft…
Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege
PfWB RhWB Schlëndrian [ʿSlantriân Roppenzw. ; ʿSlantrìàn Logelnh. ] m. 1. grosser, linkischer Mensch. †2. ‘ hergebrachte…
Wander (Sprichwörter)
Schlendrian 1. Schlendrian, Schlenderjahn. – Körte, 5348; Körte 2 , 6691. 2. Er bleibt beim alten Schlendrian. – Braun, …
Verweisungsnetz
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Wortbildung
5 Bildungen · 1 Erstglied · 4 Zweitglied · 0 Ableitungen
GWB
schlendrianisch zu ‘Schlendrian’ a; einmal ‘s-e Labyrinthe’ Ich kam nach Carlsbad in dem übelsten Befinden, das sich durch einen zwar gewöhn…
DWB2
amtsschlendrian m. : 1801 Jean Paul I 5,79 ak.;
DWB
gelehrtenschlendrian , m. : das alamodische beiwort curieuse, welches nach dem jetzigen gelehrtenschlendrian den fürnehmsten zierath eines w…
DWB
-schlendrian Pestalozzi 5, 53 ,
DWB
-schlendrian , m. Pestalozzi s. schr. (1819) 6, 359 . —