Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schleikarpfen
schleikarpfen , wie denn derselbe ( fisch, der karpfen ) hierinn in zweyerley art unterschieden ist, dasz die eine art schley- die andere aber spiegel-karpffen genennet werden, und diese daher, dieweil sie auf den seiten besonders gröszere schuppen haben, die auch so besonders schön gesetzt stehen, und fast spiegelicht aussehen. Döbel 4, 72 a . im westfäl. bezeichnet slîe, f. eine geschwulst am euter, worin wol ein anderes wort vorliegt, s. Woeste 240 b . eine umdeutung dieses nicht mehr verstandenen wortes als tinca scheint vorzuliegen in einem spruche gegen schwulst, den Schambach 194 b anfü…