Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schlechtiglich adv.
schlechtiglich , adv. nur in älterer sprache gebräuchlich; in derselben bedeutung wie das adv. schlecht. in gerader, aufrichtiger weise ( s. oben schlecht 9): nu enbiut slehticlîche dînen muot, künic rîche. Dietrichs flucht 1299 . gewöhnlich im sinne von ' einfach, ohne umstände, nur ' ( siehe schlecht 13), dann schärfer ' in eingeschränkter, ärmlicher weise ' u. ähnl.: ain ietlicher person, es sei frau oder man, der slechtiglich paden ist, sol geben nicht mer, dann zwen vierer. tirol. weisth. 4, 312, 16; daʒ eu dann mein herre von Stams, wenn er wil, schlechtiklich mug haiszen ab den güetern …