Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schlechterdinge
schlechterdinge , genitivische adverbialbildung, in neuerer sprache durch schlechterdings verdrängt; im sinne ' einfach, ohne weiteres ' ( s. oben schlecht 13): die das wörtlein thun wider die natur der teutschen sprache zu andern wörtern einschieben und sagen: er thut reden, da es doch besser wäre schlechterdinge zu sagen: er redet. Micrälius altes Pommern 1, 126 ; noch seine wohlfahrt so schlechter dinge dem unbeständigen und wankelbahren glükke anvertrauen. Butschky Pathmos 618 ; so unbarmhertzig bin ich nicht, dasz, was euch heiszet eure pflicht, ich schlechter dinge tadeln wolte. P. Flemi…