Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schlägefaul adj.
schlägefaul , adj. gegen schläge abgehärtet Adelung : schlägefaul sive schlagfaul, adeo torpens, ut ne verberibus quidem corrigi possit. Stieler 444 ; dasz sie ( die knechte ) nicht immer mit den geiszeln oder sporen in die pferde schlagen und stechen, denn sie werden hierdurch schlägefaul gemacht. Coler hausb. 260 ; was bekümmern sie sich itzo mehr um die lakonischen schlägefaulen, um die prügelgeduldigen, welche wohl einfälle, aber weder brodt, noch geld haben. Lessing 3, 50 ; ich will sehen, ob ich aus dieser schlägefaulen bildsäule erfahren kann, was er mit meinem jüngsten sohne gemacht ha…